Rechtsanwaltsfachangestellte vs. Justizfachangestellter (*) Berlin

Vergütung ReFa vs. Justiz Berlin 2018

Der Gesamtvorstand der RAK Berlin hat am 10.05.2019 beschlossen, die Vergütungsempfehlungen für die Auszubildenden in den Berufen Rechtsanwaltsfachangestellte und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte nach nur 16 Monaten erneut anzuheben. Veröffentlicht im digitalen Kammerton Ausgabe 04/19. Die Empfehlung ist verbindlich und darf bei neu abgeschossenen Ausbildungsverhältnissen nicht unterschritten werden. Die eigentliche Empfehlung für die Berliner Anwaltschaft liegt allerdings darin, noch ein bisschen was on top zu packen, denn selbst die  Berliner Justiz zahlt mehr. Eine Besonderheit dieser Branche, dass man im Öffentlichen Dienst mehr verdient als in der freien Wirtschaft. Das wäre zum Beispiel im Gesundheitswesen undenkbar.

Aber auch der Rechtsmarkt gestaltet sich anders, als es sich auf den ersten Blick darstellt. Wechselt die ReFa nämlich nach ihrer Ausbildung in einer kleinen Kanzlei zu anderen Marktakteuren, zum Beispiel in eine internationalen Wirtschaftskanzlei, in eine WP-Gesellschaft oder eine Rechtsabteilung, erzielt eine Rechtsanwaltsfachangestellte durchaus ein Gehalt, das dieses Säulendiagramm sprengen würde. Es sagt nur keiner. Ja, es ist bedauerlich, dass immer noch die kleinen Marktakteure ausbilden und die Großen mit attraktiver Vergütung nach erfolgreichem Abschluss werben. Aber das Verschweigen der Chancen und Möglichkeiten dieser Berufsgruppe schadet diesem langsam sterbenden Berufsbild und nutzt keinem.

Ein erfolgsversprechender Weg bei der Nachwuchswerbung für die Rechtsanwaltsfachangestellten wäre es, stets die ganze Wahrheit zu sagen. Dazu zählt auch, dass man als einer der wenigen Bewerber für diesen Ausbildungsberuf bereits bei der Ausbildungsvergütung einen Verhandlungsspielraum hat.

ReNo-Ausbildungszahlen 2018 Berlin

ReNoPat Azubi 2018 RAK Berlin

Alles andere als befriedigend waren die Ausbildungszahlen für den Beruf der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten für Berlin auch im vergangenen Jahr. Und es ist auch überhaupt kein Grund zur Freude (wie es der Kammerton verkündete), dass weit weniger Auszubildende die Lehrzeit vorzeitig abgebrochen haben als im Vorjahr. (134/61) Denn es haben 2018 bereits viel weniger Schüler eine Ausbildung in einer Anwaltskanzlei aufgenommen als im Jahr zuvor (292/224). Was aber ohne Zweifel als absolut unzufriedend zu bewerten ist, ist die Qualität der Ausbildung. Gerade einmal 26 Azubis haben besser als befriedigend abgeschnitten und 35 junge Menschen haben die Kammerprüfung leider gar nicht erst bestanden. Alles in allem ein verdammt schlechtes Zeugnis. Aber dieses schlechte Zeugnis trifft nicht in erster Linie die Auszubildenden, denn die meisten haben ihr bestes gegeben. Das Zeugnis trifft auch nicht die Ausbilder, die sich mit der neuen Ausbildungsverordnung für die Berufsgruppe der Rechtsanwalt- Notarfachangestellten abmühen und immer noch nicht auf die Anforderungen eines durch Internationalisierung und Digitalisierung extrem veränderten Rechtsmarkt vorbereitet sind.
Das schlechte Zeugnis trifft eine Branche, die eigentlich gar keine ist. Der deutsche Rechtsdienstleistungsmarkt ist so heterogen, zersplittert, ja zunehmend zerstritten und an seiner Selbstverwaltung erlahmt, dass er für einen jungen Menschen, der eine berufliche Zukunft sucht, als Arbeitgeber gar nicht sichtbar wird und im Zweifel auch nicht attraktiv erscheint. Die Abwanderung der Berliner Auszubildenden in die Justiz ist ein deutliches Indiz für das Versagen der Kammer. Das Kammergericht Berlin sucht derweil auf Berufsorientierungs- und Karrieremessen und auf großflächigen Plakaten recht erfolgreich nach „Rechthabern“. Man wirbt in diesem Zusammenhang ganz offen mit der fest stehenden Ausbildungsvergütung und dem Einstiegsentgelt. Weit wandern müssen die Schüler dann gar nicht, denn sie werden gemeinsam am Oberstufenzentrum, der Hans-Litten-Schule, in der Charlottenburger Danckelmannstraße unterrichtet. Sie brauchen eigentlich nur über den Flur gehen und ins Nachbarzimmer entschwinden. Das tun sie auch zu recht, wie die Berufsschullehrer zu berichten wissen. „Die Anwälte haben das nicht besser verdient, die wollen doch nicht zahlen.“

 

ReFa-Absolventen 2017 RAK Brandenburg

Holen Sie den Nachwuchs doch aus Brandenburg…

… sagt der personalverantwortliche Partner der Berliner Kanzlei zum Officemanager. Wenn die auf dem Land kein Internet haben, denn schalten Sie eben eine Printanzeige. Die Brandenburger Mädchen werden doch froh sein, wenn sie eine gut bezahlte Stelle in der Großstadt bekommen, die wollen doch alle nach Berlin. Das, lieber Anwalt, funktioniert schon seit Jahren nicht mehr.

  1. Nur 5,3 % der Brandenburger Anwälte bildet aus.
  2. Der Leistungsdurchschnitt liegt bei 3,5. Das ist nicht gerade das, was Sie sich wünschen.
  3. Es gibt seit 2017 nur noch eine Ausbildungsstelle und zwar das OSZ Potsdam. Es werden sich zukünftig noch weniger auf den Ausbildungsweg begeben.
  4. Wer in Brandenburg seine Ausbildung gemacht hat, hat gar nicht vor in die stressige Großstadt zu ziehen und in einer anonymen Großkanzlei zu arbeiten.
  5. Selbst wenn Sie eine ReFa bekommen, kann die kein Notariat.

ReNo-Umschüler mit RAK-Prüfung 2017 in Berlin

ReNo Umschulung 2017

ReNos werden dringend gebraucht.

Der Mangel in dieser Berufsgruppe ist auch der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter bekannt. Die ReNo gehört seit Jahren, neben den Berufskraftfahrern und Pflegekräften, zu den besonders förderungsfähigen Berufen der Bundesagentur für Arbeit. Hier werden nicht nur Umschulungen bewilligt, sondern auch jedem, der aus einem gesundheitlich oder persönlichen Grund im Erwachsenenalter noch einmal eine Ausbildung machen möchte, dingend empfohlen. Dabei scheint es oft keine Rolle zu spielen, ob er oder sie an diesem Berufsbild Interesse zeigen, man verspricht, dass man in jedem Fall einen Job findet.

„Die Anwälte suchen immer, da bekommen sie nach der Umschulung garantiert einen Job.“

Die Umschulung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten wird in Berlin von mehreren privaten Bildungsträgern angeboten. Innerhalb von 24 Monaten lernen die Erwachsenen in der schulischen Ausbildung theoretisch, was praktisch wichtig ist. Eingeschlossen ist ein 10 monatiges Praktikum in einer Kanzlei bestenfalls auch in einem Notariat. Ziel der Ausbildung ist die Prüfung vor der Rechtsanwaltskammer Berlin. Immerhin haben sich im Jahr 2017 von den in Berlin geschulten Umschülern 103 der Kammerprüfung gestellt. Die ist als mutiger Schritt zu werten, denn oft fühlen sich die Umschüler trotz einer 6 Wöchigen Prüfungsvorbereitung nicht genügend auf die Kammerprüfung vorbereitet. Die Ursachen sind bei einer schulischen Ausbildung in der mangelnden Praxis zu suchen. Die praktische Arbeit einer ReNo unterliegt strengen Regeln und unabdingbaren Vorgaben, die durch das die ZPO und das anwaltliche Berufsrecht BORA und BRAO vorgegeben sind. Man erlernt sie durch stoisches Üben und hämmernde Wiederholung. Dies erweist sich in einer schulischen Ausbildung als schwierig und fundamentiert sich meist während des Praktikums. Im Rechtsanwaltsbereich kann man als Umschüler wenigstens mit Diktaten beschäftigt werden, im Notariat kann man schon stolz sein, wenn man mal eine Urkunde nähen darf. Einem Umschüler wird in der Regel während des Praktikums noch weniger zugetraut als einem Auszubildenden, was zur Folge hat, dass sie die notwendige Praxis während der Umschulung nicht erreichen. Die Noten der Kammerprüfung liegen oft noch unter dem Durchschnitt der Auszubildenden, ein Drittel verlässt die Umschulung mit einem „nicht bestanden.“ Bei gerade einmal 103 Prüfungsteilnehmern, muss man davon ausgehen, dass eine gewisse Anzahl von Umschülern sich der Kammerprüfung nicht unterziehen, weil sie einfach der Mut verlassen hat.

An die Umschulung reihen sich Praktika und geförderte Arbeitsplätze

Die Ernüchterung setzt für die meisten Umschüler ein, wenn sie die Umschulung abgeschlossen haben und mit den besten Wünschen in den Arbeitsmarkt entlassen werden. Auf viele Bewerbungen erfolgt nicht einmal eine Reaktion, andere werden AGG konform abgesagt, nur wenige führen zum Vorstellungsgespräch. Die Hoffnung ist ebenso groß wie die nachfolgende Enttäuschung. „Ach, sie haben nur ein Praktikum und ansonsten gar keine Berufserfahrung in einer Kanzlei?“ Es hagelt Absagen. Und so sitzt der Umschüler wieder im Jobcenter. Na, wenn es an der Praxis hapert, dann sollten wir es mal mit einem Praktikum versuchen, das wird von der Agentur gefördert. Es folgen drei Praktika, in denen der Umschüler nun wenigstens ein bisschen praktische Erfahrungen sammeln kann. Dann gibt es ja noch den Arbeitgeberzuschuss. Je nach individuellen Voraussetzungen des Förderwürdigen übernimmt die Agentur die Lohnzahlung ganz oder teilweise. Gut, das hilft dem Arbeitgeber. Der geförderte Mitarbeiter wird meist nach Ablauf der Förderung wieder entlassen. Es ist schwierig, sagt der Arbeitgeber: „Die Umschüler sind ja teilweise älter als unsere erfahrenen Kollegen und können trotzdem viel weniger, das haben wir uns anders vorgestellt.“

Motivation, Lebenserfahrung und Leistungswille 

Was hier passiert ist ebenso verschwenderisch wie kurzsichtig. Da hat ein Mensch in der Mitte seines Lebens noch einmal den Mut gefasst und die Anstrengungen einer Ausbildung auf sich genommen, hat sich in Praktika mit Hilfsarbeiten abgegeben und trotzdem sein Bestes gegeben, hat sich nicht selten Geringschätzung und sogar Mobbing-Attacken ausgesetzt, hat sich einer Kammerprüfung unterzogen, die selbst wesentlich jüngere Prüfungsteilnehmer schwitzen lässt, hat hunderte Bewerbungen geschrieben und scheitert nun daran, dass er innerhalb der Probezeit nicht genauso schnell und fehlerfrei arbeitet, wie die langjährigen Kanzleimitarbeiter. Dabei würde er die Chance gern nutzen, denn sein erster Beruf ist vielleicht der Digitalisierung zum Opfer gefallen oder kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeführt werden oder aber er will jetzt unbedingt im Notariat arbeiten, weil es ihm einfach Freude bereitet.

Die seit Jahren angestimmten Klagelieder über den ReNo-Mangel haben bei den Arbeitgebern leider noch nicht zu der Einsicht geführt, dass man seine Tür weit aufmachen muss, um einen neuen Mitarbeiter zu gewinnen. Der viel zitierte demografische Wandel sorgt auch dafür, dass man den zweiten Bildungsweg als Chance nutzen sollte. Man kann sich sogar glücklich schätzen, dass dies noch von der Agentur für Arbeit gefördert und teilweise zu 100% finanziert wird.

P.S. Es gibt übrigens nicht wenige ReNos, die von der Agentur für Arbeit eine Umschulung bewilligt bekommen, weil sie nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten möchten oder es gesundheitlich nicht mehr verkraften.

ReNo-Auszubildende 2017 RAK-Berlin

ReNo-Auszubildende-Berlin-2017134 Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte wurden 2017 im Oberstufenzentrum Recht an der Hans-Litten-Schule in Berlin Charlottenburg in zwei Ausbildungsgängen (Frühjahr und Herbst) erfolgreich zur Abschlussprüfung geführt. Allerdings lösten genau so viele – 134 Auszubildende –  ihren mit einer Berliner Kanzlei geschlossenen Ausbildungsvertrag vorzeitig auf. Von den knapp 300 mühsam angeworbenen Schülern stellten sich nur 162 der Abschlussprüfung. Die Durchfallquote lag dennoch bei 23,65 %. Also standen den 14.025 in Berlin zugelassenen Rechtsanwälten 134 frische gebackene ReNo´s mit durchweg mittelmäßigem Abschluss zur Verfügung. Auf 1000 Rechtsanwälte kommen in Berlin nur 41 Auszubildende. Laut DAV Statistik findet sich die niedrigste Ausbildungsdichte in den Kammerbezirken Frankfurt am Main (31), Berlin (41) und München (53).

Die Auszubildenden des Ausbildungsjahres 2018 bereiten sich gerade auf ihre Abschlussprüfung vor. Es ist übrigens keine Verbesserung der Lage zur erwarten. Zum Stichtag (30.Juni 2018) waren in Berlin erst 57 Ausbildungsverträge geschlossen.

Legal Tech – eine Chance für Wirtschaftsjuristen

Legal Tech Wirtschaftsjurist

Legal Tech – Bedrohung, Hype oder Chance?

Seit einigen Jahren plagt deutsche Juristen die drängende Frage, ob die Vertreter ihres Berufsstandes durch die Digitalisierung in der Zukunft verzichtbar werden, ob sie um ihre Mandate, ihre Einnahmen und ihre Jobs bangen müssen? Vielleicht ist es nur ein Hype und das ganze Gerede von Chatbots und Blockchain geht an Deutschland vorbei, wenn man es nur lange genug aussitzt? Die Chancen stehen gar nicht so schlecht, denn schließlich haben wir in der Fläche längst nicht überall die technischen Voraussetzungen, um eine digitale Vollzeitverfügbarkeit zu gewährleisten. Mancherorts ist man immer noch froh, wenn zumindest das Fax funktioniert, um die Fristen bei Gericht einzuhalten.  Aber gehen wir einmal davon aus, dass der elektronische Postweg technisch möglich ist und beA funktioniert. Ist das schon Legal Tech? Hightech ist es jedenfalls nicht, was Atos dort geliefert hat, aber es ist wohl mehr als nur ein kurzfristiger Hype. An der digitalen Kommunikation führt kein Weg vorbei, wenn er auch zuweilen mühsam und langsam ist. Aber sollte die Digitalwirtschaft mit der prognostizierten künstlichen Intelligenz wirklich die Zukunft der Anwaltschaft bedrohen? Gegen ein bisschen mehr Intelligenz in dieser Welt wäre nichts einzuwenden, wobei ich mich persönlich lieber mit einem Menschen als mit einem Chatbot unterhalte. Aber sind KI, Chatbot und Blockchain jetzt wirklich die Feinde der Anwaltschaft? Ich vermute, dass das Aussitzen für den Anwalt viel gefährlicher ist, als ein beherzter Sprung auf die Datenautobahn, oder zeitgemäßer gesagt, in die Cloud. Da Anwälte aber berufsbedingt eher zu den Pessimisten zählen und sich die Anwaltschaft historisch gesehen nicht gerade als Zukunftstreiber hervorgetan hat, geistern zahlreiche Schreckensszenarien durch das Anwalt§universum. Aber die Mutigen unter ihnen sitzen auf Zukunftskongressen und Legal Tech Konferenzen, sie hören Vorträge von den Treibern der Legal Technology, wozu zahlreiche Softwareanbieter der Branche aber auch die ersten Startups der Legal Tech Szene zählen. Die Masse der 163.000 zugelassenen Rechtsanwälte wartet aber erst einmal ab. Atos, beA und die BRAK gießen fleißig Wasser auf ihre Mühlen.

Späte Nachfrage nach Wirtschaftsjuristen

Zwischen den treibenden BWLern der Legal-Tech-Startups und den abwartenden Volljuristen sitzt der Wirtschaftsjurist und wundert sich, dass plötzlich, nur 23 Jahre nach Gründung der ersten deutschen wirtschaftsrechtlichen Fakultät in Recklinghausen, sein juristischer Abschluss als Bachelor bzw. Master of Laws gefragt ist. Für die Absolventen grenzt es an ein Wunder, es gibt Stellenangebote sogar bei den renommierten Wirtschaftskanzleien. Dort wo die Mauer der Zulassung zur Anwaltschaft, das Beharren auf vollbefriedigende Examensnoten und das beständige Klopfen auf das Rechtsdienstleistungsgesetz die Türen seit Jahren versperrt hatte, werden nun Wirtschaftsjuristen gesucht. Aber auch in Unternehmen und in der noch jungen Startup Szene gibt es offensichtlich Verwendung für Absolventen des Wirtschaftsrechts.

Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe. Der erste Grund ist den Wirtschaftsjuristen hinlänglich bekannt, sie sind billiger zu bekommen als ein Volljurist. Interessanter ist aber der zweite Grund. Die Digitalisierung macht es möglich und erforderlich, die juristische Arbeit in kleine Segmente zu zerlegen, einzelne Prozesse zu standardisieren, Teile in Projekten abzuwickeln und außerhalb von Kanzleien anzubieten. Der Bereich des Transaction-Support-Lawyer oder Projekt-Juristen wächst und der Begriff Paralegal bekommt eine neue weitreichendere Bedeutung. Dennoch ist ein großer Teil des Kuchens an die Anwaltszulassung gebunden. Wenn auch der Bereich der anwaltlichen Beratung und die Vertretung vor Gericht langfristig ebenfalls von Veränderung gekennzeichnet sein werden, so werden sie doch weiterhin dem anwaltlichen Berufsrecht unterliegen und nach dessen Vorgaben behandelt werden müssen. Auf diesem Feld sollten sich die Rechtsanwälte hervortun, den bereits angestoßenen Anpassungsprozess des Berufsrechts begleiten, ihre Pflichten einhalten, die Rechte des Mandanten bewahren und zeitgemäße Dienstleistung anbieten. Hier braucht man übrigens auch in Zukunft noch die gut ausgebildete, geschulte und geübte Rechtsanwaltsfachangestellte. Im Prozessverfahrensrecht, im Gebühren- und Kostenrecht, in der Zwangsvollstreckung und nicht zuletzt im Fristenwesen ist sie nicht zu ersetzen, nicht einmal durch einen Wirtschaftsjuristen.

Digitalkompetenzen

Der Wirtschaftsjurist kann in Zeiten der Digitalisierung nun endlich mit dem betriebswirtschaftlichen Teil seines Studiums punkten und sich über die jahrelange Schmach eines „halben Juristen“ erheben. Die innovative Verbindung von Technologie und Recht innerhalb und außerhalb von Kanzleien unter Beachtung von betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten erfordert Wissen, aber vor allem Fähigkeiten und Erfahrungen, die der Volljurist nicht im Jurastudium erlernt und sehr selten im Referendariat erfahren hat. Wirtschaftliches Handeln, Prozessoptimierung, Projektsteuerung, Technikaffinität, Programmierkenntnisse, interdisziplinäre Zusammenarbeit, das Denken in Produkten und Kundenorientierung sind bei der Entwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben unverzichtbar. Um nicht falsche Hoffnungen zu wecken, längst nicht jeder Absolvent eines wirtschaftsrechtlichen Studiums bringt all diese Fähigkeiten mit. Auch dieses Studium ist nicht ausreichend auf die Anforderungen der Digitalgesellschaft ausgerichtet. Zudem unterscheiden sich die Schwerpunkte der Bachelor- und Masterstudiengänge an den Universitäten und Hoch- und Fachschulen der Länder sehr stark voneinander. Dennoch sind der unternehmerische Fokus, die interdisziplinäre Arbeitsweise und die frühe Einbindung in die Team- und Projektarbeit gute Voraussetzungen für eine Tätigkeit im Legal Tech Bereich. Allerdings müsste der Einsatz der Wirtschaftsjuristen nicht in abgegrenzten Nischen im Support der Anwälte verortet werden, sondern endlich auf eine konstruktive Zusammenarbeit ausgerichtet werden. Die Digitalwirtschaft ist viel zu komplex, als dass sie von einer Berufsspezies allein bewältigt werden könnte, da hilft auch kein Staatsexamen. Statt dafür zu plädieren, den Jurastudenten jetzt auch noch Programmierkenntnisse beizubringen, sollten man sie in interdisziplinärer Zusammenarbeit unterrichten. Ein bisschen mehr Respekt vor anderen Professionen und die frühe Erfahrung, dass man auch von anderen lernen kann, helfen später sicher bei der Kommunikation mit dem Support Lawyer der Kanzlei oder dem IT-Spezialisten der Rechtsabteilung.

Wirtschaftsjuristen in Legal Tech Startups

Obwohl sich der Markt öffnet, ist leider noch nicht zu erkennen, dass die Wirtschaftsjuristen nun ad hoc in die Legal Tech Szene streben und sich das Feld aktiv und freudig erschließen. Eher sind sie von den disruptiven Entwicklungen des Rechtsmarktes gefühlt wieder ausgeschlossen. Aktivitäten der Legal Tech Verbände, der Konferenzen, Tagungen und Touren durch die ersten Innovationszentren richten sich vornehmlich an Wirtschaftsanwälte. Ja, der kleine feine Unterschied zwischen Wirtschaftsjurist und Wirtschaftsanwalt ist immer noch die Zulassung zur Anwaltschaft. Die Teilnahme an den gut ausgestatteten Branchen- und Netzwerktreffen richten sich an die bewährte Zielgruppe der Wirtschaftsanwälte in den Wirtschaftskanzleien und Rechtsabteilungen und an die Studenten der Rechtswissenschaften in den Universitäten. Der Wirtschaftsjurist fühlt sich bis auf einige Ausnahmen, die persönlich den Zugang gefunden haben, zu dieser Klientel nicht zugehörig. Auch die Veröffentlichungen der Branche erreichen ihn kaum. Über 20 Jahre hat man dem Wirtschaftsjuristen zu verstehen gegeben, dass er ohne Zulassung draußen bleiben muss, nun wird er nicht so schnell von selbst anklopfen. Wirtschaftsjurist-Volljurist

Das Wort Legal Tech erzeugt bei den Absolventen meist ein Fragezeichen im Gesicht oder spiegelt die Vermutung, dass die Rechtsanwälte wieder mal jemanden für den Datenraum brauchen. Die Kanzleien haben es nicht leicht, das Vertrauen der Wirtschaftsjuristen zu gewinnen. Die klassischen Unternehmen haben leider immer noch zu wenig Kenntnis von den Einsatzmöglichkeiten der Wirtschaftsjuristen. Besser sieht es in den Legal Tech Startups aus. Hier werden Schnittstellenpositionen besetzt, ideal für Absolventen mit Wirtschaft & Recht. Hier braucht man Mitarbeiter mit juristischem Wissen und unternehmerischem Denken. Die jungen Firmen unterliegen einem ständigen Veränderungsprozess, durchleben Finanzierungsrunden oder überleben sie auch nicht, fusionieren und müssen sich eigentlich täglich neu erfinden. Juristisches Wissen ist hier nicht nur für die Produktentwicklung gefragt, sondern auch für die Abbildung und Prüfung der internen Prozesse und Verträge. Die in den Stellenanzeigen der Startups meist gepriesenen „flachen Hierarchien“ sind allerdings oft der Inbegriff eines noch ziemlich unstrukturierten Miteinanders. Aber Versuch und Irrtum gehören zur Gründungsphase wie auch die Angriffe derer, die befürchten, dass sie verzichtbar werden, dass ihre Einkünfte und vor allem ihr Einfluss schwindet. Man sollte als Legal Tech Gründer auf jeden Fall einen guten Anwalt haben. Und die Anwälte sollten eigentlich begeistert sein, die Digitalisierung spült unendlich viel neuen Beratungsbedarf in ihre Kanzleien. Für die Routineaufträge im Datenschutz und Compliance können sie auch gleich wieder Wirtschaftsjuristen einstellen.

Und so könnten alle ganz in Ruhe und ungestört ihr spezielles Geschäftsfeld bestellen. Bis in der deutschen Rechtsberatungsbranche tatsächlich Anzeichen von Disruption spürbar sind, werden noch Millionen Fluggastverspätungen bearbeitet, tausende Blitzer Strafzettel reguliert und Hartz4 Widersprüche bearbeitet werden. Es werden hunderte Ehepaare den Rosenkrieg bis zur Scheidung führen und kein Kanzleianwalt wird diese Mandate wirklich vermissen.

P.S. Das nächste große Event der Legal Tech Szene findet am 4. und 5. Dezember in Darmstadt statt. LEGAL®EVOLUTION. Ich bin gespannt, wie viele Wirtschaftsjuristen ich auf der Expo 2018 treffe.

Eine ReNo ist keine Tippse – von der Schreibmaschine zur digitalen Spracherkennung

Anwaltssekretär

Der Anwalt diktiert, die ReNo schreibt. Das war nicht immer so.

Zumindest seit dem Inkrafttreten der Rechtsanwaltsordnung am 01.10.1879 kann man die Entwicklung des Berufs der Rechtsanwaltsfachangestellten nachvollziehen. Vor der Befreiung der Anwaltschaft vom Staat hat sich der Advokat zur Erstellung seiner Schriftsätze Gerichtsschreibern oder Konzipienten bedient. Konzipienten warteten als Anwärter oft jahrelang auf eine Advokatur und verdingten sich derweil als akademisch gebildete Schreiber. Doch mit dem Inkrafttreten der Rechtsanwaltsordnung war es jedem, der die Zulassung zum Richteramt erlangte, freigestellt, sich als Rechtsanwalt zuzulassen. Damit erhob sich für die freien Rechtsanwälte die brennende Frage: Wer schreibt? Die Gerichtsschreiber wurden in den Justizdienst aufgenommen und wer die Zulassung zur Anwaltschaft selbst erlangte, und nun eine eigene Kanzlei gründen konnte, würde wohl nicht mehr für andere schreiben.

Das auch schon damals dringend notwendige Kanzleipersonal rekrutierte sich ausschließlich aus Männern, die meist schon langjährige Erfahrung in der Büroorganisation, mit Botendiensten und vor allem mit dem Schreiben gesammelt hatten. Damals schrieb man noch mit Hand! Der Kanzleieigner und freie Rechtsanwalt brauchte vermutlich zahlreiche erfahrene Schreiber und auch einen Büro- oder Kanzleivorsteher, der von seinem Stehpult aus das Kanzleipersonal beaufsichtigte und anleitete. Die Bürovorsteher waren damals allesamt Männer, wohingegen die Rechtsfachwirte heute überwiegend Frauen sind. Das wird insbesondere beim jährlich von Soldan organisierten Recht- und Notarfachwirttag sichtbar. Beim Anblick der 350 weiblichen Fachbesucher, die sich in diesem Jahr im Westin Hotel in Leipzig versammelten und abends die Tanzfläche füllten, wurde offensichtlich, dass dieser Beruf für Männer heutzutage wohl wenig attraktiv ist. Aber das war einmal anders.

Die Schreibmaschine brachte die Frauen ins Büro und in die Kanzlei.

Erst die Erfindung der Schreibmaschine, Ende das 19.Jahrhunderts, öffnete den Frauen den Weg in die Sekretariate, in Büros und auch in die Kanzlei des Rechtsanwalts. Der erste Erfinder einer Schreibmaschine, der Tiroler Peter Mitterhofer, ließ sich noch entmutigen, denn seine Erfindung wurde vom Österreichischen Kaiser abgewiesen da „eine eigentliche Anwendung dieses Apparates wohl nicht zu erwarten stehe“. Die Erfinder im Hause der Waffenhersteller Remington Arms Company, waren hartnäckiger und vor allem solventer als der Tiroler Tischler und gingen 1873 mit ihrer Remington Schreibmaschine in Serienproduktion.

Sie wurden aber zunächst ebenfalls enttäuscht, in diesem Fall von den männlichen Sekretären und Schreibern, da diese mit der Tastatur nicht zurechtkamen oder sie rundheraus ablehnten. So ersann Remington ein „Verleihsystem für Schreibmaschine nebst Frau“ und verlieh das Gesamtpaket Maschine-Mensch an Firmen, an Unternehmer und höchstwahrscheinlich auch an Rechtsanwälte. Dies geschah unter dem Versprechen, die leidige Schreibarbeit zu beschleunigen, ja gar zu revolutionieren. Die jungen Mädchen und Hausfrauen nutzen die Chance, sich mittels der Schreibmaschine und ihrer eigenen Fingerfertigkeit den Zugang zum Büro, in die Sekretariate und Kanzleien zu verschaffen. Auf diesem Weg erlangten sie einen eigenen Verdienst und nachfolgend den Zugang zu einer Berufstätigkeit und schließlich zu einem eigenen Beruf. Die Frauen erfanden das Zehnfingersystem, perfektionierten das Blindschreiben und legten die Grundstein für das heutig gängige 10-Finger-Tastschreiben. Die Sekretärin war geboren, hat sich über die Jahrhunderte perfektioniert, sich emanzipiert und immer wieder der neuen technischen Entwicklung gestellt und angepasst.

Die Sekretärin hat Zugang zu allen Unternehmen, Abteilungen, Büros und Sekretariaten der Welt gefunden, ihre Tätigkeit hat sich mannigfaltig spezialisiert und im Laufe der Industrialisierung, Globalisierung und Digitalisierung viele unterschiedliche kaufmännische, administrative oder fremdsprachlich orientierte Berufsbilder hervorgebracht. Die Sekretärin hat einen unvergleichlichen Siegeszug hingelegt.

In der Kanzlei heißt sie nun ReNo oder ReFa. Aber eben das stimmt so nicht, denn die ReNo ist keine Tippse und nur in zweiter Funktion die Sekretärin des Rechtsanwalts. Und genau genommen meint man, wenn man ReNo sagt, die Rechtsanwaltsfachangestellte. Denn die Notarfachangestellte, die Fachangestellte der Notare – die Assistentin der Geschwindschreiber – steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Ihre Tätigkeit hat nun rein gar nichts mit einer Tippse zu tun und auch nichts mit einer Sekretärin. Die Notarfachangestellte schreibt auch kein Phonodiktat.

10-Finger-Tastschreiben – Steno – Phonodiktat und digitale Spracherkennung

Damals, als der Ausbildungsberuf der Rechtsanwaltsfachangestellte noch Rechtsanwaltsgehilfin hieß, war der Anwalt froh, wenn seine ReFa Stenografie beherrschte. Diese für Unkundige aus ominösen Zeichen und Kringeln bestehende Kurzschrift erlaubte der geübten Sekretariatskraft, das Diktat, einen Schriftsatz, die Klageschrift oder den Brief an den Mandanten möglichst schnell niederzuschreiben und bei einer Verhandlung Protokoll zu führen – mit der Hand! Da der Anwalt dieser Kurzschrift kaum mächtig war, tippte sie das Notierte kurzerhand in die Maschine und legte es ihm schön formatiert, natürlich fehlerfrei und durch einen Aktendeckel geschützt auf seinen Schreibtisch.

Mit einer neuen Erfindung, dem Diktiergerät, verschwand die Kurzschrift kurzerhand. Mit der Magnetbandaufzeichnung des gesprochenen Wortes brach ein neues Zeitalter an, das Phonodiktat eroberte die Anwaltskanzleien. Mit einem Diktiergerät und einer Magnetbandkassette ausgestattet speicherte der Rechtsanwalt fortan seine klugen Gedanken und seine oft endlos anmutenden Schachtelsätze, gespickt mit Verweisen, Aktenzeichen und Fußnoten auf das analoge Bandgerät. Die ReFa fand meist morgens die Bänder auf dem Schreibtisch und wusste schon, was sie zu tun hatte. Nach der Kontrolle der Fristen, der Bearbeitung der Post und anderer Prioritäten ihres Jobs, griff sie zum Kopfhörer, ertastete das Pedal unter ihrem Schreibtisch mit den Füßen und drückte auf Start. Es erfordert durchaus einiger Übung, die Geschwindigkeit des Bandes mit dem Fuß zu steuern, schnell auf Pause und wieder Start zu drücken und den Blick dabei nicht auf die Tastatur zu senken. Aber es ist kein Hexenwerk, man kann es erlernen. Üben, üben, üben. Man braucht allerdings die Gelegenheit und Zeit dazu. Eine frisch gebackene Rechtsanwaltsfachangestellte hört oft beim Vorstellungsgespräch in der Kanzlei das erste Mal vom Phonodiktat, Gelegenheit zum Üben hatte sie bisher nicht. Aber das Phonodiktat gehört auch heute in vielen Kanzleien noch zum Tagesgeschäft. Ausbildungsinhalt ist es dennoch nicht.

Die Technik hat sich weiterentwickelt. Es gibt digitale Diktiergeräte, kommerzielle Schreibdienste und selbst das Smartphone bietet Spracherkennungssoftware. Dragon ist in aller Munde. In seinen Blackberry oder iPhone zu brabbeln, ist heutzutage das Normalste der Welt. Die junge Anwaltsgeneration wächst digital auf, schreibt aber zumindest die Klausuren während des Jurastudiums immer noch mit der Hand. Trotzdem arbeiten die Junganwälte digital. Die juristischen Bibliotheken sind längst ins Internet verzogen, die Jurastudenten, Referendare und Associates arbeiten mit online-Datenbanken, kommunizieren digital und arbeiten mit Cloudlösungen. Wozu brauchen sie noch eine Rechtsanwaltsfachangestellte?

„Wer braucht denn noch eine ReNo, die Junganwälte tippen doch heute alles selbst.“

Diesen Satz hört man häufig, wenn es um den Nachwuchsmangel in den ReNoPat-Berufen geht. Dieser Gedanke ist wohl eher ein Wunsch als eine ernstzunehmende Zukunftsprognose. Wenn die ReFa eine Tippse wäre, wäre sie verzichtbar? Nein, nicht einmal dann. Denn das, was die digitale Spracherkennung produziert, ist nicht per se gerichtstauglich und auch dem Mandanten nicht zuzumuten. Kontrolle, Korrektur, Formatierung, Versionsvergleich, Änderungsverfolgung, Fußnoten, Inhaltsverzeichnisse, Kopien und drucken, heften, binden, versenden, faxen – fristgerecht bitte.

Eine Kanzlei besteht nicht aus getippten Dokumenten, sondern aus einer Organisationstruktur, einer Ablauforganisation, aus Verfahren und Prozessen, aus einem streng geregelten Kommunikationsgeflecht zwischen Rechtsanwalt, Gericht, Mandant, Gläubigern, Schuldnern, sonstigen Beteiligten und der gegnerischen Seite. All das ist streng geregelt mit Rechten und Pflichten des Anwalts belegt und in der Bundesrechtsanwaltsordnung BRAO und der Berufsordnung der Rechtsanwälte BORA festgeschrieben. Verschwiegenheit, um nur eine Pflicht der Berufsausübung des Rechtsanwalts zu nennen, ist in den Zeiten der Digitalisierung, Cloudspeichern und LegalTech-Anwendungen nicht mal so nebenbei einzuhalten oder einfach zu vernachlässigen. Der elektronische Rechtsverkehr ERV, das besondere elektronische Anwaltspostfach beA und die Europäische Datenschutzgrundverordnung DSGVO haben bereits tiefgreifende Veränderungen der Kanzleiorganisation zufolge. Wenn die ReFa da nur tippen würde, würden so manchem Anwalt buchstäblich die „Fälle“ wegschwimmen.

Was eine ausgebildete ReFa alles kann, ahnt am ehesten der jüngst zugelassene Rechtsanwalt in eigener Kanzlei. Die anwaltlichen Pflichten treffen jeden Rechtsanwalt vom ersten Tag seiner Zulassung und seiner Teilnahme am Rechtsverkehr. Von der Rechnungslegung nach Rechtsanwaltsgebührenordnung RVG, der Abrechnung mit der Rechtschutzversicherung des Mandanten, der Kostenfestsetzung, der Berechnung der Fristen, der Ausstellung eines Mahnbescheids, der Einleitung einer Zwangsvollstreckung und der Fristverlängerung bei Gericht – all das hat der frisch gebackene Rechtsanwalt in seinem Jurastudium nicht gelernt und im Referendariat nicht geübt. Was ihm selbst am schnellsten von der Hand geht ist – das Tippen.

Für alles andere seiner Kanzleiorganisation wünscht er sich eine Rechtsanwaltsfachangestellte!